Aktuelles

Hier finden Sie Informationen aus der Branche und aus wissenschaftlichen Projekten .
Projekt Senfsaucen

Das Projekt "Entwicklung von Senfsaucen" , kleiner Innovationsgutschein Land Brandenburg, der Klosterfelder Senfmühle mit dem wissenschaftlichen Kooperationspartner ILU e.V. ist Projekt des Monats November bei iq Brandenburg.

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Regionalität ist Trend

In der neuesten DLG Studie wird gezeigt, welche Bedeutung regionale Produkte für den Verbraucher haben und wie der Handel sich hier positioniert.
Regionale Produkte bilden einen längerfristigen Trend beim Verbraucher. Um diesem entsprechen zu können, braucht es vor allem umfassende Information, Werbung, Kennzeichnung und individueller Verpackungen.

 Information der DLG hier

 
Lebensmittelinformationsverordnung

Zur Lebensmittelinformationsverordnung wurde vom europäischen Parlament am 6. Juli 2011 die Grundlage verabschiedet. Numehr gibt es europaweit einheitliche und klare Vorgaben zur Kennzeichnung von Lebensmitteln.Mit der neuen Verordnung werden  die bisherige europäische Etikettierungs-Richtlinie sowie die deutsche Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, die europäische Nährwertkennzeichnungs-Richtlinie und die deutsche Nährwertkennzeichnungs-Verordnung abgelöst.

 Information des BLL hier

 
Frischnudeln

Frischnudeln natürlich länger haltbar

Mit seinem Programm "Innovationsgutschein" fördert das Land Brandenburg Aktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Forschung und Technologie, um deren Innovationskraft für die Herausforderungen der Zukunft zu stärken. Dieses Instrument war die Basis für die Kooperationsvermittlung der Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft von Nudel & Co GmbH in Dallgow zum Fachbereich Verpackungstechnik der Beuth- Hochschule in Berlin.

Nach der Identifizierung des Entwicklungsbedarfes durch die Transferstelle, welcher Verpackungslösungen, die die Haltbarkeit der Frisch-Teigwaren der Firma Nudeln & Co GmbH betraf, konnte der Kontakt zur Beuth- Hochschule zu Herrn Prof. Dr. Ingo Sabotka hergestellt werden. Engagiert nahm sich Prof. Dr. Sabotka der Aufgabenstellung an. Mit einer Gruppe von Studierenden und weiteren Wissenschaftlern der Beuth-Hochschule wurde auf Grundlage eines Technologie- Checks im Unternehmen, mikrobiologischer Untersuchungen und Marktrecherchen eine Verpackungslösung für das Unternehmen erarbeitet. Das übergeordnete Ziel der Entwicklungsarbeit lag in der Verlängerung der Haltbarkeit der Produkte der Nudel & Co. GmbH durch die Entwicklung einer Großkundenverpackung, die sowohl neue Absatzmärkte öffnen soll, als auch den Ansprüchen der Stammkunden gerecht wird. Im Verlauf der Arbeit wurden verschiedene Varianten von Verpackungslösungen vorgestellt. Dabei fanden Vorschläge für Anlagenkonzepte zur Formung, Füllung und Verschließung der Verbraucherpackungen besondere Berücksichtigung.

Im Ergebnis der praxisnahen Forschungskooperation kann die Nudeln & Co GmbH nunmehr eine Haltbarkeitsverlängerung ihrer Frisch- Produkte mit dem Anspruch der ausschließlichen Nutzung natürlicher Ressourcen im Einklang mit ihrem Unternehmenskonzept realisieren. Die erfolgreiche Zusammenarbeit des Unternehmens mit Wissenschaftlern der Beuth- Hochschule wird auch zukünftig in der Bearbeitung von weiteren Aufgabenstellungen fortgeführt werden.

 
Leitfaden gesundheitliche Bewertungen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einen Leitfaden für gesundheitliche Bewertungen im Verbraucherschutz herausgegeben. Dieser enthält auch Hinweise zur korrekten Formulierung zur Kommunikation von gesundheitlichen Risiken. Arrowmehr lesen

 
Forschung: Roggenpentosane

Forschungsprojekt: Extraktion und Bestimmung von Roggenpentosanen


Dieses Vorlaufprojekt verfolgte zwei wesentliche Zielstellungen:

* Erarbeitung und Etablierung einer Methode zur Pentosanbestimmung mittels HPLC

* Erarbeitung von grundlegenden Erkenntnissen einer enzymkatalysierten Extraktion löslicher Pentosane/ Ballaststoffe

Der Lösungsweg berücksichtigt die zweiteilige Anlage der Zielstellung und wurde arbeitsteilig von zwei Arbeitsgruppen der FE-Stelle vorgabengerecht nach den Arbeitspaketen realisiert.


Im Projekt wurde ein neues analytisches Verfahren, zur Bestimmung der Pentosane in Getreidemahlerzeugnissen mittels HPLC entwickelt. Die Innovation des Projektes beruhte auf der Entwicklung einer Analysenmethode, die wesentlich schneller als die bisherige photometrische Bestimmungsmethode ist. Der Entwurf für ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Pentosane mittels HPLC mit elektrochemischem Detektor kann in der Routine der Analyse von Getreidemahlerzeugnissen eingesetzt werden. Zusätzlich wurde nachgewiesen, dass die Pentosane zu fast 100% bei der im Allgemeinen angewandten Ballaststoffbestimmung (AOAC 993.19) miterfasst werden.

Durch die autolytische und enzymgestützte Hydrolyse von Roggenteigen bzw. -suspensionen konnten milieuabhängig Stoffumsätze und die Gewinnung löslicher Pentosane/Ballaststoffe durch Extraktion nachgewiesen werden. Das Potenzial der Hydrolyse, die zur Überführung von unlöslichen Pentosanen und Hemicellulosen in wasserlösliche führt, ist für eine technische Gewinnung begrenzt. Die Gewinnung ballaststoffreicher Extrakte aus Roggen ist möglich, wird aber bei technischer Umsetzung zu hochpreisigen Ingredients führen. Für die Strukturbildung des Roggenteiges bedeutet das folgerichtig, dass endogene Pentosanasen/Xylanasen nicht zu einer weitgehenden Hydrolyse ihrer Substrate in wasserlösliche Komponenten führen. In diesem Zusammenhang müssen daher die derzeitigen allgemeinen Auffassungen über Pentosanasen/Xylanasen als qualitätsverbessernde Agentien in Backmitteln kritisch hinterfragt werden.


Ansprechpartner:    Dr. Heinz Kaiser;   ILU Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V.


Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft,  Programm Industrielle Vorlaufforschung

Laufzeit: 01.05.2008 - 30.04.2010

 
Ernährungsforschung

Das BMBF veröffentlich neue Ergebnisse

   Neueste Studien, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht wurden, betreffen die Ernährungsforschung.

Hier können Sie die entsprechenden Informationsmaterialien herunter laden:

 Stoffwechselforschung
Wie Ernährung und Gene auf die Gesundheit wirken

 Ernährungsforschung
Gesünder essen mit funktionellen Lebensmitteln

 
Getreideenzyme

Enzyme aus Cerealien zur Backwarenherstellung

Isolierte Getreideenzyme

Im Rahmen eines im Programm „Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen“  des Bundesministeriums für Wirtschaft geförderten Forschungsprojektes wurden in Zusammenarbeit mit der Brauerei Landsberg von den Wissenschaftlern des Institutes für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. neue getreidebasierte Enzympräparate entwickelt, die als Backmittel zum Ausgleich wechselnder Verarbeitungseigenschaften von Rohstoffen aus biologisch-/ ökologischem Landbau eingesetzt werden können.

Innerhalb der Projektbearbeitung, konnte nachgewiesen werden, dass sowohl Enzymlösungen als auch daraus hergestellte enzymhaltige Trockenstoffe der Leistungsfähigkeit von Enzympräparaten mikrobiellen Ursprungs gleichgestellt werden können. Die Enzymprodukte, sowohl  Getreideamylasen als auch Getreidexylanasen, sind frei von proteolytischen Nebenaktivitäten und sind Zubereitungen natürlichen Ursprungs. Die Entwicklung von Backmitteln aus cerealen Ressourcen ist insbesondere unter den aktuellen Trends im Konsumverhalten zu Naturprodukten zukunftsweisend.

Ansprechpartnerin im ILU e.V.:  Dipl.-Biol. Helga Woltersdorf


 
Kühl-Logistik

Kühl- und regionale Logistik für die Ernährungsbranche – Workshop offenbart das Innovationspotential

Werder, 09.11.2010  - Am 09.11.2010 fand der Vor-Ort-Workshop in dem Unternehmen Christine Berger GmbH & Co. KG in Petzow bei Werder zu dem Thema "Kühl- und regionale Logistik für die Ernährungsbranche“ statt. Veranstalter des Workshops mit ca. 40 Teilnehmern aus Unternehmen der Ernährungswirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels sowie von Logistikunternehmen, Forschungs­einrichtungen und Hochschulen waren die Branchentransferstelle Logistik und die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft.

Das gastgebende Unternehmen wurde einführend von Frau Bleich vorgestellt. Der von Christine Berger im Jahre 1993 gegründete "Ein-Frau-Betrieb" hat sich inzwischen zu einem mittelständischen Betrieb mit 30 Mitarbeitern entwickelt, in dem Sanddorn- und Wildobstprodukte mit den Früchten aus eigenem Anbau hergestellt werden.

Gegenstand des Workshops waren vier Vortragsthemen, die jeweils von einer breiten Diskussion umrahmt wurden.

Ein Thema aus dem Bereich der angewandten Grundlagenforschung behandelte Stefan Borkowski vom Bereich Logistik der Technischen Universität Berlin. Gegenstand  waren erste Untersuchungsergebnisse zur Identifizierung und Überprüfung von Lösungsansätzen aus der Biologie zur Förderung der Ressourceneffizienz von Wertschöpfungsketten. Das Projekt BIONOS - Bionik zur Optimierung von Wertschöpfungsketten“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstütztes Verbundvorhaben, an dem als Praxispartner die Tchibo GmbH beteiligt ist. Der Lösungsansatz des Projektes besteht darin, aus einer vergleichenden Betrachtung der Steuerung „wertschöpfender“ Prozesse aus den Systembereichen Biologie und Wirtschaft Steuerungsprinzipien der Biologie auf die Wirtschaft zu übertragen. Ende dieses Jahres sollen die bisherigen theoretischen Erkenntnisse auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden.

„Neuartige Technologien zur Verbesserung der Sicherheit, Transparenz und Qualitätssicherung in der Kühlkette“ , die in dem Projekt CHILL-ON untersucht werden, stellte  Ines Gromes, Leiterin der Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft, stellvertretend für die kurzfristig verhinderten Projektbearbeiter  PD Dr. Judith Kreyenschmidt und Dr. Stefanie Bruckner vom Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn vor. Zu den Ergebnissen der weltweiten

Untersuchung, an der 26 internationale Partner beteiligt sind, wird gegenwärtig ein Feldversuch zur Integrierung der erforschten Technologien in ausgewählten Lieferketten (Fischkette: Island, Geflügelkette: Deutschland) durchgeführt.

Erfolgreich in der Praxis umgesetzte wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse präsentierte Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer von der Technischen Hochschule Wildau [FH] mit dem Projekt Marktorientierte Filialversorgung mit regionalen Frischprodukten“ . Nachdem die aus der Untersuchung abgeleiteten Empfehlungen und ein ebenfalls vorgelegter Maßnahmekatalog durch das Handelssystem regionaler Spezialitäten Q-Regio, für das die Untersuchung durchgeführt wurde, vollständig praktisch realisiert wurden, konzentriert sich das Unternehmen auf eine effiziente Bestelldurchführung und Disposition unter Einsatz eines zweckmäßigen Warenwirtschaftssystems. Die Transport-, Lager- und Kommissionieraufgaben wurden aus Kostengründen an einen spezialisierten Logistikdienstleister outgesourct.

 Auf 35 Jahre Erfahrung in der Kühllogistik nach Gründung der NORDFROST GmbH & Co. KG im Jahre 1975 konnte Dietmar Manzl in seinem Vortrag „Europäische Netzwerklösung in der Kühlgutlogistik - Der Schlüssel zum Erfolg“ verweisen. Derzeit verfügt das Unternehmen über 40 Logistikstandorte in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien. Das flächendeckende Netz von Kühlhausstandorten ist die Basis für die transportlogistische Bewältigung von mehreren Tausend Sendungen pro Tag, wofür ca. 2.000 Fahrzeuge regelmäßig im Einsatz sind. Er berichtete über den Einsatz intelligenter Informationstechnologien  ebenso wie über den verantwortungsvollen  Umgang mit natürlichen Ressourcen. Abschließend erläuterte er, wie mit einem neuen Telematik-Projekt der Nordfrost-Guppe  transparente Sendungsverläufe vom Verlader bis zum Empfänger einschließlich der Abbildung der aktuellen Position der Sendung in Echtzeit geschaffen werden.

Der Workshop war bereits die vierte gemeinsame Veranstaltung dieser Art der Branchentransferstelle Logistik (BTL), für die Claudia Geyer, Projektmitarbeiterin der BTL, die Moderation übernommen hatte, und der Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft.  Das Teilnahmeinteresse an allen Veranstaltungen beweist, dass die Organisatoren mit dem Themenbereich Logistik in der Nahrungsgüterwirtschaft ein wichtiges Gebiet des Wissens- und Innovationstransfer in Berlin-Brandenburg  erfolgreich in ihre Hände genommen haben. (gt)

 
Bio-Chance KMU-Förderung

Förderprogramm des BMBF für innovative Unternehmen

 Ein neues Förderprogramm "Bio-Chance" ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgelegt worden und spricht kleine und mittlere Unternehmen an.

 Die Förderung richtet sich sowohl an neu gegründete als auch bestehende Unternehmen, die auf dem Gebiet der Biotechnologie tätig sind.Darüber hinaus gehören auch solche Unternehmen zur Zielgruppe, die ihr Geschäftsfeld durch den Einsatz von Biotechnologie erweitern wollen.

Biotechnologie hält zunehmend Einzug in verschiedenste Branchen und Anwendungsfelder:

• Entwicklung, Herstellung und Testung von Arzneimitteln,

• medizinische Diagnostik,

• regenerative Medizin,

• Medizintechnik mit biotechnologischen Funktionsprinzipien,

• Chemische und Pharmazeutische Industrie,

• Landwirtschaft und Ernährung,

• Energieerzeugung (z. B. Biogas),

• Maschinen- und Anlagenbau (z. B. Abwassertechnik, Bioverfahrenstechnik).


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Professoren exklusiv

Individuell, praxisnah – Wissenschaft für Unternehmen


Unter dem Motto „7. Treffpunkt Ernährungswirtschaft – Wissens- und Technologietransfer individuell“ ist es erstmalig in Berlin und Brandenburg gelungen, die geballte wissenschaftliche Kompetenz im Bereich Ernährung an einem Ort für Betriebe der Ernährungswirtschaft zusammen zu führen. Zahlreiche Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um mit über 20 Wissenschaftlern aus Hochschulen Berlins und Brandenburgs aus verschiedenen Kompetenzfeldern individuelle Gespräche zu führen. Neben Geschäftsführern waren insbesondere Werk- oder Produktionsleiter sowie Mitarbeiter aus der Qualitätssicherung und aus dem Bereich Forschung und Entwicklung eingeladen.


Die Unternehmen hatten die Möglichkeit, je ca. 20 Minuten mit einem Wissenschaftler eine Fragestellung aus dem Kompetenzgebiet des Wissenschaftlers vertraulich zu besprechen. Dabei war es von großem Vorteil, das unterschiedliche Kompetenzbereiche abgebildet waren und die Unternehmen kompakt mehrere Fragestellungen mit Wissenschaftlern diskutieren konnten.

Themen waren insbesondere Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, Produktentwicklung, Logistik, Verpackung, Informationstechnologie, Energiemanagement und Personaltransfer aus Hochschulen in Unternehmen.


Diese besondere Transfer-Veranstaltung  wurde gemeinschaftlich organsiert durch die  Wirtschaftsvereinigung Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB),  das Innovationszentrum Technologien für Gesundheit und Ernährung (IGE) aus Berlin und die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft (bte).

Mit diesem besonderen Treffpunkt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind im Technologietransfer neue Wege beschritten worden. Es wurden von Wirtschaft und Wissenschaft neue Kooperationspartner für Entwicklungsprojekte gefunden, die sich in einem großen Teil auch in  Innovationsgutscheinen und Transferbonus Brandenburgs und Berlins niederschlagen werden.


Nach dem positiven Zuspruch aller Teilnehmer wird dieses spezielle Format des Dialogs von Wissenschaft und Wirtschaft der Ernährungswirtschaft durch die Veranstalter WVEB, IGE und Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft in Zukunft weiter ausgebaut.

 
Ernte 2010

Auswertung der Erntequalität und Verarbeitungseignung von Weizen und Roggen des Landes Brandenburg der Ernte 2010.

Das Projekt"Ernteermittlung" des Institutes für Getreideverarbeitung  erfolgte  mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und ermittelte die Paramter der diesjährigen Ernteprodukte um einerseits Hinweise für die Verarbeiter zu geben und anderseits die Entwicklung der Qualität zu dokumentieren.

Termin der öffentlichen Informationsveranstaltung:

Donnerstag, den 09. September 2010
Beginn:
13.00 Uhr
Ort:
IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH  - Konferenzsaal
Arthur-Scheunert-Allee 40/41
14558 Nuthetal/Bergholz-Rehbrücke





 
Treffpunkt Ernährungswirtschaft

Professoren kompakt und individuell sprechen!

die Wirtschaftsvereinigung Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB), das Innovationszentrum Technologien für Gesundheit und Ernährung (IGE) aus Berlin und die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft (bte) laden Sie herzlich ein zum

 

„7. Treffpunkt Ernährungswirtschaft  –

Wissens- und Technologietransfer individuell“

am Donnerstag, den 2. September 2010

von 14:00 bis 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft,

Am Schillertheater 2, 10625 Berlin.

 

Im Wissenschaftsjahr 2010 in Berlin wollen wir mit unserem Treffpunkt Ernährungswirtschaft einen aktiven und praxisnahen Beitrag zur engeren Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft in Brandenburg und Berlin leisten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen individuelle Gespräche von Unternehmen der Ernährungswirtschaft mit Wissenschaftlern aus der Region. Die Unternehmen haben die Möglichkeit je 15-20 Minuten mit einem Wissenschaftler eine Fragestellung aus dem Kompetenzgebiet des Wissenschaftlers vertraulich zu besprechen. Eingeladen sind neben Geschäftsführern insbesondere Werk- oder Produktionsleiter sowie Mitarbeiter aus der Qualitätssicherung und aus dem Bereich Forschung und Entwicklung.

Das Programm beginnt mit der Vorstellung des IGE. Ergänzend dazu wird die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft über Projektfördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Unternehmen und Wissenschaft informieren. Im Anschluss erfolgen dann die „Vier-Augen-Gespräche“ zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern (siehe Programm).

Im Antwortfax finden Sie eine Liste der Wissenschaftler mit den jeweiligen Kompetenzfeldern, mit denen Sie ein Gespräch führen können. Bitte geben Sie an, mit welchen unterschiedlichen Experten Sie sprechen möchten. Die WVEB koordiniert mit ihren Partnern IGE und bte die Gespräche. Zu Beginn der Veranstaltung erhalten Sie dann eine Liste mit Ihren Gesprächspartnern.

Wir würden uns freuen, Sie zum „7. Treffpunkt Ernährungswirtschaft“ begrüßen zu dürfen, und möchten Sie bitten, sich mit der beigefügten Rückmeldung – Auswahl der Gesprächspartner aus der Wissenschaft und Fax-Antwort  bis zum 23.08.2009 anzumelden.

Programm/Anmeldung hier

 
Lebensmittelverpackung


Neue Lebensmittelverpackung


Es könnte die Revolution in Sachen Lebensmittel-Verpackung werden: Unter dem Projektnamen «Wheylayer» arbeiten 14 Partner aus sieben EU-Ländern an der Entwicklung eines wirtschaftlichen Herstellungsverfahrens für ein Verpackungsmaterial, welches die hervorragenden Barriereeigenschaften von Molkeproteinen gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit nutzt, um Polymerschichten in Verpackungen durch dieses Naturprodukt zu ersetzen. Die in Molke natürlich enthaltenen antimikrobiellen Inhaltsstoffe sollen dazu beitragen, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Das EU-Projekt ist auf drei Jahre Laufzeit bis 2011 angelegt und schon jetzt sind die Zwischenergebnisse der Forschungsgruppe überaus viel versprechend, berichtet das Fraunhofer IVV für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising. Zum Messe-Trio InterMopro, InterCool und InterMeat - vom 12. bis 15. September in Düsseldorf - wird das Fraunhofer IVV im Rahmen der Nachhaltigkeits-Sonderschau «Tomorrows fresh world!» erstmals einen Prototypen zeigen. Er soll eine natürlichere, effizientere und Ressourcen schonende Alternative zu herkömmlichen Lebensmittelverpackungen sein. Das endgültige Produkt will das Fraunhofer IVV während der Interpack, Weltleitmesse der Verpackungsbranche, vom 12. bis 18. Mai 2011 in Düsseldorf vorstellen.



 
Information Nährwertkennzeichnung

Informationen zum Nährwert werden immer wichtiger

Der BLL hat als Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft die kostenfreie Unterrichtseinheit "Nährwertinformation verstehen" entwickelt. Sie gibt Lehrern geeignetes Material an die Hand, das Thema im Unterricht sachgerecht aufzuarbeiten und zielgruppengerecht zu vermitteln.

Die wissenschaftlich basierten Farbfolien enthalten praxisorientierte Beispiele und verschiedene Aufgabenstellungen. Sie erläutern die Grundlagen der Nährwertkennzeichnung sowie der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe. Wert wird zudem auf den Zusammenhang zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch gelegt, um die Bedeutung einer ausgeglichenen Energiebilanz zu vermitteln.

Das Material ist auch als Servicematerial für die Schulung der Mitarbeiter sowie zur Information der Kunden zu nutzen.

Mehr zum Informations- und Lehrmaterial des BLL hier

 
Innovationsgutschein nach Lauchhammer

Kleiner und großer Innovationsgutschein für die DS Technologie Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH in Lauchhammer

Mit Unterstützung und Kooperationsvermittlung durch die  Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft konnten für die Machbarkeitsuntersuchung sowie die Produktentwicklung von Düngepellets auf der Basis natürlicher Rohstoffe der kleine und der große Innovationsgutschein an die DS Technologie Entwicklungsgesellschaft mbH in Lauchhammer überreicht werden. Inhalte sind Untersuchungen und Entwicklungen zur Herstellung von Düngepellets besonderer Art. Der wissenschaftliche Kooperationspartner ist das IASP an der Humboldt Universität Berlin.

Nach Abschluß der beiden Projekte werden wir an dieser Stelle zum Ergebnis informieren. 

Mehr zum IASP hier

 
Vermarktungshilfeprogramm BMWI

Serbien: Vermarktungshilfeprogramm des BMWI für die Agrar- und Ernährungsindustrie


  Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) hat zusammen mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein Vermarktungshilfeprogramm für ostdeutsche Unternehmen im Ausland gestartet. Für die Agrarindustrie und Ernährungswirtschaft in Serbien ist die trAIDe GmbH in Köln als Projektträger ausgewählt worden.

Teilnahmeberechtigung Förderbedingungen
Ziel des Programms ist es , den Absatz von Produkten und Leistungen aus den neuen Bundesländern und Berlin auf ausgewählten Auslandsmärkten zu verbessern.
Der Projektträger bietet Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin Beratung und Unterstützung bei der Aufnahme von Außenhandelsaktivitäten an. Schwerpunkt ist die Hilfestellung für das Zustandekommen bzw. die Vertiefung von Handels- und Kooperationsbeziehungen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen Ostdeutschlands im jeweiligen Zielland.
Eine erste Informationsveranstaltung findet am 22. Juli 2010 in Berlin statt.
Teilnahmeberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die ihren Geschäftsbetrieb in den neuen Bundesländern einschl. Berlin haben. Hierzu zählen auch Unternehmen der wirtschaftsnahen freien Berufe.

Die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen ist auf 12 begrenzt.

Bei Interesse wenden sie sich bitte an:

Herrn Baris Kämil Tasar
baris.tasar(at)traide.de

www.traide.de


 
Minister übergibt Innovationsgutschein

Minister Ralf Christoffers übergibt erste Innovationsgutscheine -

  Ministerium Wirtschaft und Europaangelegenheiten            

Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten:

Minister übergibt die ersten „Innovationsgutscheine“ an zwei Mittelständler -

Instrumente des Wissens- und Technologietransfers werden gut nachgefragt

„Unsere Förderrichtlinie ‚Brandenburger Innovationsgutscheine’ ist erfolgreich gestartet. Die Unternehmen fragen dieses neue Instrument gut nach. Innovationsstärke ist entscheidend im Wettbewerb – das gilt für große ebenso wie kleine Unternehmen. Doch gerade bei kleinen Unternehmen bestehen oft noch Schwierigkeiten, mit Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten. Mit den ‚Innovationsgutscheinen’ haben kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes und des Handwerks - in kleinerer Größenordnung als bisher - die Möglichkeit, sich wissenschaftliche Leistungen einzukaufen, um ihren ganz konkreten Innovationsbedarf zu decken.“

Das erklärte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers heute bei der Übergabe der  ersten Innovationsgutscheine an zwei mittelständische Unternehmen.

Die Chronos-Media GmbH aus Potsdam erhält einen „kleinen Innovationsgutschein“ für die Zusammenarbeit mit der FH Brandenburg. Chronos verwaltet unterschiedlichste analoge und digitale Filmformate zur Zeitgeschichte und beliefert weltweit Kunden aus der Film-, Fernseh- und Kulturproduktion mit bewegten Bildern und Filmlizenzen. Der Innovationsgutschein ist bestimmt für die wissenschaftliche Beratung zur Weiterentwicklung eines netzgestützten Verfahrens für die Speicherung und Bereitstellung von Bewegtbildmedien.

Die Bensdorfer Mühle bekommt einen „großen Innovationsgutschein“ für die Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung ILU e.V. in Potsdam-Rehbrücke. Geplant ist die Entwicklung einer Mehlmischung zur Herstellung von Backwaren – insbesondere Brot – mit einem gesundheitlichen Zusatznutzen. Diese Mischungen auf der Basis funktioneller Ballaststoffpräparate sollen vorzugsweise an Handwerksbäckereien geliefert werden, die damit ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Großbäckern und Discounter steigern können.

Der kleine Innovationsgutschein kann für wissenschaftliche Einstiegsarbeiten wie beispielsweise Beratungen, Labortätigkeiten beantragt werden und gilt nur für Unternehmen, die noch keinen Kontakt zu Forschungseinrichtungen hatten. Hier können mit maximal 1.500 Euro bis zu 100 % der externen Forschungsleistungen gefördert werden.

Beim großen Innovationsgutschein sind planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten förderfähig - mit dem Ziel, bestehende Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen zu verbessern. Die Fördersumme beträgt max. 7.000 Euro bei einer Förderquote von 70 %.

„Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Transfer technologischen Wissens in die brandenburgischen Unternehmen auf vielfältige Weise“, hob Minister Christoffers hervor. Die Palette reiche von der Förderung der Technologietransferstellen im Land bis zur Förderung von Forschung und Entwicklung mit einzelbetrieblichen Förderprogrammen. „Denn Forschung und Entwicklung ist die Basis für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen. Nur mit neuen Produkten, verbesserten Produktionsabläufen und weiterqualifiziertem Personal kann es den Unternehmen gelingen, wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Insgesamt 22 Technologietransferstellen, gebündelt im Netzwerk „iq brandenburg“, arbeiten heute in Brandenburg an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. „Für unternehmerische Vorhaben finden sie schnell den relevanten Wissenschaftler und bieten Hilfe bei der Durchführung von Projekten an. So können Ideen gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden“, sagte Minister Christoffers.

Ein einfach zu nutzendes Angebot zum Transfer „über Köpfe“ bietet sich den Unternehmen mit der Förderung von Innovationsassistenten. Gefördert wird hier die Beschäftigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis max. 2 Jahre. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre wurden jeweils rund 100 Absolventen eingestellt und unterstützt. Christoffers unterstrich, der Innovationsassistent sei „ein gutes Instrument zur eigenen Fachkräftesicherung.“

Für KMU, die konkrete FuE-Projekte planen, steht die „Kleine FuE-Richtlinie“ zur Verfügung. Antrag stellende Unternehmen können und sollen hier Unteraufträge an Forschungseinrichtungen vergeben, um sich das nötige Know-how einzuholen. „Mehr als 55 % der KMU, die Fördermittel aus der kleinen FuE-Richtlinie in Anspruch nehmen, nutzen Forschungseinrichtungen als Know-how-Geber“, betonte der Minister. Ingesamt sind 2009 für 74 Vorhaben 20,5 Millionen  Förderung bewilligt worden. Das Projektvolumen belief sich auf mehr als 36,3 Millionen Euro.

Seit Ende 2008 steht mit der „Großen FuE-Richtlinie“ in Brandenburg auch ein Instrument für die Verbundförderung zur Verfügung. Unternehmen – auch Großunternehmen – und Forschungseinrichtungen können hier im Verbund gleichberechtigte Antragssteller sein. Bei solchen Verbundvorhaben können die einzelnen Antragsteller mit maximal 4 Millionen Euro bezuschusst werden, bei Einzelprojekten von Unternehmen mit max. 2,5 Millionen Euro. „Bis Ende vergangenen Jahres sind 34 Anträge mit einer Projektsumme von rund 89 Millionen Euro - Fördersumme: gut 52 Millionen Euro - bewilligt worden“, bilanzierte der Minister.

iq brandenburg

2009 wurden durch die Technologietransferstellen des Netzwerkes „iq brandenburg“ 102 Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen brandenburgischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen initiiert – 12 mehr als im Vorjahr. Das Projektvolumen hat sich mit ca. 30 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt. „Es ist besonders erfreulich, dass die Unternehmer im zurückliegenden Jahr trotz internationaler Wirtschaftskrise in Innovationen und damit in die Zukunft  investiert haben. iq brandenburg hat eine Intensivierung des Transfergeschäfts bewirkt“, so Norbert Lutz, Sprecher des Netzwerkes iq brandenburg.

„Das neue Förderprogramm ‚Innovationsgutscheine‘ ist ein hervorragendes Instrument für die Technologietransferstellen, um den Wissens- und Technologietransfer im Land Brandenburg weiter zu intensivieren. Insbesondere der kleine Gutschein ist ausgezeichnet geeignet, um klein- und mittelständischen Unternehmen und Handwerksunternehmen den Impuls zur erstmaligen Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu geben. Die Unternehmen sehen, dass Forschungseinrichtungen sich mit ihren Themen und Bedürfnissen beschäftigen.“

Die Technologietransferstellen finden schnell den relevanten Wissenschaftler für die unternehmerische Fragestellung und bringen die Partner an einen Tisch. Dabei haben die Transferstellen eine wichtige Dolmetscherfunktion, denn „Unternehmen und Wissenschaftler sprechen nicht immer dieselbe Sprache“, betonte Netzwerksprecher Lutz.

Zur Information:

In der Technologietransferrichtlinie, beim Innovationsassistenten sowie bei der kleinen und großen FuE-Richtlinie sind mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung enthalten. 

Für den Zeitraum 2007 bis 2013 werden dem Land Brandenburg 1,499 Milliarden Euro aus dem EFRE von der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Hauptziel des EFRE-Einsatzes in Brandenburg ist die Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit als zentrale Voraussetzung für die dauerhafte Steigerung des Einkommens- und Beschäftigungsniveaus.

Die EFRE-Mittel werden zur Kofinanzierung von Landesförderprogrammen genutzt. Der Einsatz ist in den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Bildung, Kultur, Stadtentwicklung, Umweltverbesserung und e-Government möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.brandenburg.de

 
Branchenkonferenz

Branchenkonferenz Ernährungswirtschaft Berlin/Brandenburg 2010 am 16.04.2010 in Paaren Glien

 

 Ministerium Wirtschaft und Europaangelegenheiten           

 

Einladung zur Veranstaltung
„Tag der Ernährungswirtschaft Berlin-Brandenburg 2010“

Sehr geehrte Damen und Herren,
hochwertige Spezialitäten aus der Region sowie international bekannte Markenprodukte prägen die Ernährungswirtschaft in den Ländern Brandenburg und Berlin. Nach erheblichem Strukturwandel in den letzten Jahren stehen die Länder heute für eine moderne und qualitativ hochwertige Landwirtschaft ebenso wie für eine effiziente und innovative Ernährungsindustrie. Namenhafte Erzeugnisse der Ernährungswirtschaft haben gemeinsam, dass sie aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg kommen und unsere Region auf kulinarische Weise über die Ländergrenzen hinweg bekannt machen.
Mit über 20.000 Beschäftigten und einem Umsatz von annähernd 6 Mrd. € zählt die Ernährungsindustrie zu den umsatzstärksten und beschäftigungsreichsten Industriezweigen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Das landwirtschaftliche Umfeld und der Markt der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg mit über 6 Mio. Verbrauchern garantieren optimale Ausgangsbedingungen für diese Branche. Die Bundeshauptstadt ist darüber hinaus ein idealer Testmarkt für die Einführung neuer Produkte.
Eine moderne und produktive Ernährungsindustrie erfordert gleichzeitig ein hohes Maß an Investitionen in Innovationen sowie F&E-Leistungen, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Hauptstadtregion verzeichnet eine einzigartige Dichte von wissenschaftlichen Einrichtungen im ernährungsrelevanten Bereich. Die Region bietet damit neben einem erheblichen Innovationspotenzial hoch qualifizierte Fachkräfte für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Und die Ernährungsindustrie hat sich auch angesichts der Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzmarktkrise als stabiler Konjunkturpfeiler und Stütze der gesamten Wirtschaft erwiesen. Vor diesem Hintergrund setzt sich der „Tag der Ernährungswirtschaft Berlin-Brandenburg 2010“ das Ziel, die Bedeutung der Ernährungswirtschaft von der landwirtschaftlichen Erzeugung über die Verarbeitung und Veredelung bis hin zum Handel vorzustellen und die Herausforderungen und Zukunftsfragen der Branche mit ausgewiesenen Experten zu diskutieren. Als regionale Plattform steht der Branchentag für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft rund um das Thema Ernährungswirtschaft Berlin-Brandenburg .
Wir laden Sie daher recht herzlich zum diesjährigen Tag der Ernährungswirtschaft Berlin-Brandenburg ein und würden uns freuen, Sie am 16. April 2010 zusammen mit zahlreichen Führungskräften und Vertretern von Unternehmen, Verbänden und der Wissenschaft in Paaren begrüßen zu können. Weitere Einzelheiten und Anmeldemöglichkeiten finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Christoffers                             Harald Wolf
                     
Minister für Wirtschaft und              Senator für Wirtschaft,
Europaangelegenheiten                   Technologie und Frauen
des Landes Brandenburg                  des Landes Berlin
        

 


 
Kooperationsprojekt Sanddorn

Die Christine Berger GmbH besitzt Kompetenz in der Herstellung von Fruchtsäften und schonenden Verarbeitung von Früchten. Bekannt als „Sanddorn-Profi „ bringt das Unternehmen viele exklusive Produkte an den Markt, die Begeisterung bei den Verbrauchern hervorrufen. Sanddorn an sich hat sehr viele positive Eigenschaften, die auf dem hohen Gehalt an Vitamin C und den spezifischen Ölen beruhen. Gegenwärtig ist die Christine Berger GmbH  im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der IGV GmbH in Nuthetal und Unterstützung durch eine Studentin der Beuth-Hochschule dabei, einen neuen natürlichen Sanddornsaft zu entwickeln, der besondere Eigenschaften hat.

Die IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH besitzt know-how in der Bearbeitung von Forschungsprojekten im Lebensmittelbereich sowie umfassende analytische Kenntnisse und Möglichkeiten. Produktformulierungen die gesundheitsfördernde Wirkungen zeigen, sind ein Schwerpunkt der Tätigkeit des IGV.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums mit dem Schwerpunkt Technologietransfer durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft gefördert. Begleitet wird das Projekt durch die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft, deren Aufgabe es ist Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft zu befördern.

 

  
Das Projektteam: Frau Walter IGV GmbH, Frau Lautenschläger Beuth Hochschule, Frau Berger

 
Lebensmittel OSL

Am 8. März führte führte der Landkreis Oberspreewald Lausitz gemeinsam mit der Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft und iq brandenburg erstmalig eine Informationsveranstaltung zur Innovationsausrichtung in der Ernährungswirtschaft im Landkreis durch.

Nach der Begrüßung durch den Landrat Herrn Heinze wurden die vielfältigen Möglichkeiten der Unterstützung der Unternehmen im Landkreis vorgestellt.

Einige der entsprechenden Präsentationen der Veranstaltung finden Sie nachfolgend

Trends in der Ernährungswirtschaft und Aktionsmöglichkeiten der Unternehmen
Ines Gromes, Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft

iq brandenburg Wissenschaft für Unternehmen
Susanne Knappe-Krüger, ZAB GmbH

Das Projekt Spreewald ID
Prof.  Matthias Beyrow, FH Potsdam

Angebote der FH Lausitz
Beatrix Krautz, TT FH Lausitz

 


 
Lebensmittel Deutschland

Die Lebensmittelbranche ist einer der leistungsstärksten und verlässlichsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Sie versorgt täglich die über 82 Millionen Einwohner flächendeckend und zuverlässig mit sicheren, hochwertigen und genussvollen Lebensmitteln.

Allein die Ernährungsindustrie ist der viertgrößte Industriezweig in Deutschland. Die ge samte Lebensmittelwirtschaft trägt mit 130 Milliarden Euro rund sechs Prozent zur gesamt wirtschaftlichen Wertschöpfung in Deutschland bei!

Zur Information über die Leistungen der Lebenmsittelwirtschaft und der beteiligten Branchen in der Wertschöpfungskette wurde vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde ein Flyer erstellt, der eindrucksvoll die Stärke darstellt.

Flyer hier

 
Brandenburger Bierkultur

Das Brandenburger Land bietet viele Genussmöglichkeiten. Viel zu wenig Verbraucher wissen jedoch von den Bier-Spezialitäten der Gasthausbrauereien, die mit Sorgfalt und hohem Können hergestellt , mit leckeren Gerichten kombiniert und vollendeter Gastlichkeit angeboten werden. Diese unvergleichlichen Angebote für die Verbraucher transparent zu machen, Informationen zu den Besonderheiten von Frischbieren zu erarbeiten sowie gemeinsame Erlebnismöglichkeiten zu organisieren, haben sich die Spreewaldbrauerei Schlepzig, das Burgbräuhaus Belzig, das Brauhaus Radigk Finsterwalde, das Kircher Brauhaus Drebkau, die Braumanufaktur Potsdam und die Gasthausbrauerei Meierei im Neuen Garten Potsdam zu einem Verbund zusammengeschlossen. Die Verbraucher können auf die Angebote dieses Verbundes, der unter dem Begriff „Brandenburger Bierkultur“ gestartet ist,  in diesem Jahr gespannt sein. Bierideen hat dieser Verbund sehr viele.

Unterstützt werden die Brauereien in der Umsetzung ihrer Ideen durch die Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft.

 Biernetzwerker

 
Innovationsgutschein

Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) der Ernährungsbranche mit Sitz im Land Brandenburg, wollen Ihre innovative Idee verwirklichen und daraus etwas Großes machen?

Mit dem Brandenburger Innovationsgutschein haben Sie die Chance dazu!

Zusammen mit einer Wissenschaftseinrichtung und mit Unterstüzung der Branchentransferstelle können Sie aus Ihrer Idee heraus neue oder verbesserte Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen planen, entwickeln und/oder umsetzen.

Mit seinem Programm „Innovationsgutschein“ fördert das Land Brandenburg ab dem 01. Dezember 2009 in einer Pilotphase bis zum 31.12.2011 Aktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen einschließlich Handwerksbetrieben im Bereich Forschung und Technologie, um deren Innovationskraft für die Herausforderungen der Zukunft zu stärken.

Sprechen Sie uns an- wir verwirklichen mit Ihnen Ideen:  
Ines Gromes  
Tel.: 033200 89107
branchentransfer(at)ilu-ev.de

 
Ampelkennzeichnung

Grün, Gelb, Rot – Stopp! Obwohl gute Gründe gegen eine Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln sprechen, findet sie noch immer vereinzelte Befürworter. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie groß Unsicherheit und Unwissenheit beim Thema Ernährung sind.

Gute Argumente gegen die Ampelkennzeichnung hat das BLL zusammengestellt.

Lesen Sie hier

 
Workshop Lebensmittellogistik

Am 25.11. wurde in Nuthetal; nunmehr schon traditionell, der 3. Workshop Lebensmittellogistik der Branchentransferstelle Logistik und der Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft durchgeführt. Wieder konnten die Teilnehmer interessante Beiträge hören und diskutieren.

Thema der diesjährigen Veranstaltung: 
Lebensmittellogistik- Von der Beschaffung bis zur Warenverfolgung

 

Mehr zu den einzelnen Beiträgen nachfolgend als pdf

Vorstellung der Bedürfnisse der Ernährungswirtschaft
Ines Gromes, Branchentransferstelle Ernährungswirtschaft

Heutige und zukünftige Anforderungen an einen Lebensmittellogistiker
Heiko Karus, DiALOG Logisitk GmbH

Lückenlose Kontrolle thermolabiler Sendungen
Sven Jänchen, ubigrate GmbH

Der digitale Stift
Bernd Lange, aibis Informationssysteme Potsdam GmbH

PIColo smart logistics- Konzeption einer nachhaltigen Lebensmittellogistik
Dr. Hans- Dieter Raschke, SysLog Engeneering GmbH

Lückenlose Überwachung kritischer Umgebungsgrößen während des Transports
Sebastian Entian, Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL e.V.

 

 

 

 
Konzept Deklaration Allergenspuren

Gelegentlich kommt es in der Lebensmittelproduktion zum unbeabsichtigten Eintrag von Spuren bekannter Allergene. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat ein Konzept wissenschaftlich bewertet und untersucht, ob und inwieweit ein standardisiertes Verfahren zur Feststellung und Deklaration unbeabsichtigter Spuren von Allergenen befürwortet werden könnte. ArrowKonzept lesen [pdf].

 
Leitfaden Nährwertkennzeichnung

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat einen Leitfaden zur freiwilligen Nährwertkennzeichnung herausgegeben  ArrowLeitfaden lesen [pdf].

 
BLL-Studie: Entwicklungen und Trends im Lebensmittelbereich

Die Studie ist aufgeteilt in drei Bereiche, analog zu den Fragestellungen: Produktvielfalt, Packungsgrößen und Nährwertinformation. Die Studie Arrowals Kurzfassung lesen [pdf].

 
Trend: Gesunde Ernährung

Trend zu gesundheitsbewusster Ernährung hält an: GFK- Ernährungsforscher bestätigen das in ihrer Studie. Die Studie können Sie Arrowals Kurzfassung lesen [pdf].

 
BEN Brandenburger Ernährungsnetzwerk

Das Brandenburger Ernährungsnetzwerk BEN ist gestartet.

Details lesen
 
  1. Klosterfelder Senfmühle
    Feine bis grobkörnige Senfsorten in den Geschmacksvarianten mild bis feurig scharf.
  2. Burgbräuhaus Belzig
    Süffige Frischbier-Spezialitäten
  3. Süßmost und Weinkelterei Hohenseefeld
    Innovative Getränkespezialitäten
  4. Fleischerei Socher
    Hausgemachte Spezialitäten im Glas aus Schwarzheide. 
  5. Christine Berger GmbH & Co. KG
    Erleben Sie die Welt des Sanddorns - mit Frucht-Erlebnis-Garten. 
  6. Bäckerei Bubner
    Traditionsbetrieb mit genußvollen Backwaren